PROGRAMM UND VERANSTALTUNGEN 2019


Rheinische Post vom 17.12.2019

Junge Sänger in Straelens Pfarrkirche

RP-Foto: Gottfried Evers
RP-Foto: Gottfried Evers

STRAELEN  Der Junge Chor und der Spatzenchor stimmten die Zuhörer in St. Peter und Paul auf die Festtage ein. Sopranistin Charlotte Langner überzeugte mit einer außergewöhnlichen Stimme. Kantor Otto Maria Krämer bat um Spenden.

VON YVONNE THEUNISSEN

Zu einem festlichen Chorkonzert hatte der Kirchenmusiker Otto Maria Krämer am Sonntag in die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Straelen eingeladen: „Das Warten hat ein Ende, die Glocke läutet. Wir beginnen das letzte Konzert unserer Chorarbeit vor Weihnachten.“

Los ging es mit einem Duett mit Krämer an der Orgel und Ernst Leurs an der Trompete. Mit „Trumpet Voluntary“ von John Stanley sorgten sie für eine festliche Stimmung, die das ganze Konzert hinweg aufrechterhalten werden konnte. Im Anschluss zogen die Sänger des Jungen Chors aus unterschiedlichen Ecken der Kirche ein und fügten die einzelnen Stimmen zu den „ungewöhnlichen Stücken“ „Ave Maris Stella“ und „La Nuit“, das komplett auf Französisch gesungen wurde, zusammen. Es folgten zwei vorweihnachtliche Werke von John Rutter, ehe sich die Kinder des Spatzenchores ebenfalls aufstellten und eine Reihe von Liedern von „Maria durch den Dornwald ging“ bis hin zur „Weihnachtsbäckerei“ präsentierten und mit viel Applaus belohnt wurden.

Solistin des Abends war die herausragende junge Sopranistin Charlotte Langner aus Straelen. Sie überzeugte nicht nur mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, sondern auch mit ihrer Ausstrahlung, als sie „Die Hirten“, „Die Könige“ und „Simeon“ von Peter Cornelius und später Wolfgang Amadeus Mozarts „Laudamus te“ aus der C-Moll-Messe, begleitet von Krämer am Flügel, sang. Manuel Peun beschwor mit Franz Schuberts „Ave Maria“ und Leonard Cohens „Halleluja“ das Weihnachtsgefühl.

Nach weiteren Stücken mit der Trompete oder dem Flügelhorn präsentierten alle Sänger gemeinsam zwei Segenslieder. Krämer bemerkte: „Auch die Kleinsten haben auf Englisch gesungen. Eigentlich sind die Kinder nicht kleiner, sondern nur kürzer. Man muss ihnen etwas zutrauen und sie ernst nehmen.“ Und so endete das Konzert mit einem gemeinsamen Stück aller Beteiligten und dem Publikum: „Wir sagen Euch an, den lieben Advent“.

Zum Schluss gab Krämer den Besuchern noch eine Bitte mit auf den Weg. Das Konzert sei zwar kostenlos, dennoch stehe am Ausgang ein Spendenglas: „Im Rahmen unserer Orgel- und Chorarbeit kommen viele Künstler nach Straelen. Und die sollen auch ihr Geld bekommen. Es ist wichtig, dass man Künstler unterstützt, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können.“

Der Erlös des Konzertes geht an die geistliche Musik in Straelen und kommt somit auch den ausführenden Chören zu Gute. Allein mit Spenden lasse sich diese Arbeit aber nicht bestreiten. Bemerkenswert sei daher die Unterstützung der Firma Bofrost, die im Bereich der Kirchenmusik bereits vieles ermöglicht habe, stellte Krämer begeistert fest.

(Quelle: RP online)

(zurück nach oben)

SING MIT

Festliches Konzert zum Advent

Sonntag, 15.12.2019, 18:00 Uhr
Spatzenchor,
Junger Chor
und seine Freunde an St. Peter und Paul Straelen
Leitung: Otto Maria Krämer

(zurück nach oben)

Rheinische Post vom 10.12.2019

Junge Künstler beim Adventskonzert in Straelen

RP-Foto: Andreas Probst
Foto: Andreas Probst

STRAELEN  Die Fördergesellschaft „Geistliche Musik an St. Peter und Paul Straelen“ lädt ein zum nächsten Konzert am Sonntag, 15. Dezember, um 18 Uhr. In der Pfarrkirche St. Peter und Paul werden der Spatzenchor und der Junge Chor an St. Peter und Paul Straelen bekannte und auch neue Lieder zum Advent zur Aufführung bringen.

Dabei stehen die frischen Stimmen der Nachwuchs-Ensembles der Kirchenmusik an St. Peter und Paul im Mittelpunkt. Carols aus England wechseln sich ab mit winterlichen Volksliedern und führen die Zuhörer in eine Klangwelt, die ganz bewusst nicht allzu früh die allbekannten Weihnachtslieder strapazieren will. So erklingen das „Ave Maria“ in verschiedenen Versionen und auch das „Maria durch ein Dornwald ging“. Die Bearbeitungen durch David Willcocks und anderen berühren durch ihre einfühlsame Art der Behandlung der Stimmführung. Es erklingen dabei auch mehrere Werke des wohl zurzeit bekanntestes englischen Zeitgenossen, John Rutter, der im Repertoire des Chores einen großen Platz einnimmt. Bereichern wird das Konzert Charlotte Langner, Sopran, die schon mit dem Bundespreis bei Jugend musiziert von sich reden machen konnte und als Jungstudentin in Düsseldorf studiert. Sie singt drei Gesänge von Peter Cornelius (unter anderem „Die Könige“) und das berühmte, hochvirtuose „Laudamus te“ aus der unvollendeten c-moll-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Außerdem spielt Ernst Leurs, Trompete, Werke von Purcell und Manuel Peun spielt zwei Stücke („Ave Maria“ von Schubert und „Halleluja“ von Leonard Cohen) auf seiner Mundharmonika. Er ist sozusagen der Michael Hirte von Straelen. Das Publikum wird eingeladen, einige bekannte Adventslieder mitzusingen. Die Leitung des Konzertes hat Kantor Otto Maria Krämer, der auch alle Chöre und Sänger an Flügel und Orgel begleitet.

Alle Konzerte im Rahmen der Geistlichen Musik an St. Peter und Paul Straelen werden großzügig von der Firma Bofrost unterstützt. Der Eintritt ist frei – um eine großzügige Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.

(Quelle: RP online)

(zurück nach oben)

Rheinische Post vom 19.11.2019

"Requiem" - die Wucht und das Flehen

FOTO: Otto Krämer
RP-Foto: Gottfried Evers

STRAELEN Das letzte Werk von Wolfgang Amadeus Mozart erlebte in St. Peter und Paul Straelen eine glänzende Aufführung. Vorgeschaltet war das ergreifende „Adagio for Strings“ von Samuel Barber. Publikum dankt mit viel Applaus.

VON UDO SPELLEKEN

Viele Mythen ranken sich um die Entstehung des „Requiems d-Moll“ von Wolfgang Amadeus Mozart, das vom Chor-Pojekt an St. Peter und Paul, Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker sowie ausgewählten Solisten unter der musikalischen Leitung von Otto Maria Krämer in der Pfarrkirche aufgeführt wurde. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Xaver Süßmayr, ein Schüler Mozarts, hat das unvollendet gebliebene Werk beendet.

Zunächst jedoch gab es als Einstimmung das ergreifende „Adagio for Strings“ von Samuel Barber, eines neuzeitlichen amerikanischen Komponisten, dessen hoch emotionales Werk sich souverän an der Grenze zur Tränenseligkeit bewegt und zuweilen mutig darüber hinwegschreitet. Orchestermusik, die das Gefühl der Trauer unmittelbar in Klang verwandelte, mit der Wucht, die starken Gemütsbewegungen eigen ist, und gleichzeitig in aller Würde: Ein brillanter Einstieg der Philharmoniker, die auch im Piano pianissimo überzeugten.

Das imposante Requiem, in dem es Mozart gelang, den harmonischen Brückenschlag aus dem Fugenzeitalter in die romantische Musik- und Geistesepoche zu vollführen, eröffnete Otto M. Krämer in düsterem d-Moll. Tiefe Klänge führten den Hörer in den Ernst der Vergänglichkeit und ließen ihn den Schauer des Todes spüren. Das Klangkolorit entfaltete sich bereits mit den ersten Takten eines dunklen Trauergesangs. Tiefe Bassetthörner und Fagotte schafften die Grundstimmung des Trauergemäldes. Trompeten, Posaunen und Pauken warfen den musikalischen Schatten zum Jüngsten Tag voraus.

Krämer gelang es, die einzelnen Sätze des Requiems feinfühlig und wohl durchdacht aufeinander abzustimmen, so dass das Werk in keinem Moment aufgesetzt oder übertrieben wirkte. In der Fuge des Kyrie erhielten auch die scheinbar unwichtigen Orchesterstimmen die nötige Aufmerksamkeit. Im „Dies irae“ erlebten die Zuhörer die Wucht des Orchesters, während der Chor im „Lacrimosa“ sanft und innig um Gottes Erbarmen betete. „Sanctus“ und „Benedictus“ priesen Gott in all seiner Herrlichkeit, bevor das „Ewige Licht“ (Lux aeterna) die Milde Gottes auf die Verstorbenen hinabließ.

Der rund 50-köpfige Chor zeigte sich klangschön und war in seinen einzelnen Stimmgruppen sehr ausgewogen. Die Ausdruckskraft der Männerstimmen und des klaren Soprans überraschte im rasanten Sprint des finalen „cum sanctis tuis“. Theresa Nelles (Sopran), Christine Wehler (Alt), Lothar Blum (Tenor) und Thomas Bonni (Bass) sangen souverän in der Stimmung der ewigen Ruhe. Den Lobgesang, das Flehen und die Bitte um Erbarmen im „Kyrie eleison“ war bei ihnen als große Doppelfuge angelegt und Antwort auf die pochend stockende Ausgangsstimmung.

Eine perfekte Aufführung, die mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

Quelle: RP online

(zurück nach oben)

Rheinische Post vom 02.11.2019

Interview Otto Maria Krämer: Nach Barber Mozart richtig erfassen

FOTO: Otto Krämer
Foto: Krämer

STRAELEN Der Kantor von St. Peter und Paul Straelen über das aktuelle Chor-Projekt und das nächste Konzert.

VON MICHAEL KLATT

Mit Mozarts „Requiem“ wagen Sie sich mit dem Chor-Projekt an eines der berühmtesten klassischen Werke überhaupt. War dessen große Popularität ausschlaggebend für die Auswahl? Oder spielten andere Faktoren eine Rolle?

OTTO MARIA KRÄMER Sicherlich ist die Popularität mit ausschlaggebend, aber ich wollte mich nach doch vielen Jahren gerade diesem Werk noch einmal ganz neu nähern.

Wie viele Sänger haben sich für das Projekt gemeldet?

KRÄMER Es singen 53 Personen in diesem Jahr mit.

Wo kommen die her?

KRÄMER Die Chor-Projektler kommen aus Kerken, Nettetal, Brüggen, Geldern, Issum, Wachtendonk, Kevelaer, Venlo und natürlich aus Straelen. Das ist schon ein großer Radius, wie ich finde. Und gerade das zeichnet das Chor-Projekt ja auch aus!

Sind da auch Neulinge dabei, oder sind es alles bewährte Kräfte?

KRÄMER Es handelt sich im Grunde immer um einen festen Stamm von etwa 45 Sängerinnen und Sängern, aber auch in diesem Jahr haben wieder neue bewährte Sänger, aber auch völlige Anfänger den Weg zu uns gefunden.

Folgen Sie für die Aufführung einer bestimmten „Schule“? Oder setzen Sie selber Akzente?

KRÄMER In diesem Jahr möchte ich vor allem die dramatischen Akzente neu setzen, eben nicht durch überzogene Tempi oder übertriebene Diktion, sondern eher auf dem Wege der Darstellung der dem Werk innewohnenden Tiefe. Mozarts letztes Opus benötigt hier mehr innere Gelassenheit als Schärfe, wie man es oftmals dann auch in der sogenannten „Historisch informierten Praxis“ zu Ohren bekommt. „Wie kann Mozarts Requiem heute den Hörer erreichen?“ Das war meine innere Frage.

Spielt das Thema Nachwuchswerbung beim Chor-Projekt auch eine Rolle?

KRÄMER Der Nachwuchs muss immer eine Rolle spielen, klar! Allerdings ist dies Werk für die ganz Kleinen dann doch zu komplex, es braucht dann doch schon viel Erfahrung mit den Noten. Dass das aber funktionieren kann, hat ja das letzte große Bach-Konzert mit den Spatzen und dem Jungen Chor im Advent 2018 bewiesen – ein Riesenerfolg für alle Beteiligten, vor allem für die Kinder. Ein nächstes, geeignetes Projekt mit dem Nachwuchs wird sicherlich wieder folgen.

Gibt es ein weitgehend unbekanntes Werk, das Sie einmal mit dem Chor-Projekt in Angriff nehmen möchten?

KRÄMER Der Umgang mit unbekannten Werken ist uns in Straelen gar nicht neu, haben wir doch erstmals am Niederrhein auch das Requiem von Cherubini und das von Franz von Suppé aufgeführt. Da ist auch mit dem selten aufgeführten „Stabat Mater“ von Rossini bei mir etwas in der Vorbereitung für 2020.

O. M. Krämer
Foto: Martin Baker

Samuel Barbers „Adagio für Strings“ ist die zweite Komposition in dem Konzert. Wer hat das vorgeschlagen?

KRÄMER Die Vorschläge zur Konzertgestaltung obliegen grundsätzlich mir, dem künstlerischen Leiter. Aber gerne nehme ich Ideen auf, man kann ja nicht alles wissen, und so mancher Kollege, unser Vorstand der Fördergesellschaft und auch die Sänger haben oft große Erfahrungen, diese sind ernst zu nehmen. Samuel Barbers einmaliges „Adagio“ ist der kontemplativ optimale Einstieg, um Mozart hinterher erst wirklich richtig zu erfassen.

Wie wichtig ist die Unterstützung der Firma Bofrost für das Chor-Projekt?

KRÄMER Die Unterstützung von Bofrost ist immens wichtig, ist die Straelener Firma doch unser Standbein Nummer eins; Bofrost unterstützt die Fördergesellschaft schon seit sehr vielen Jahren, so dass neben dem finanziell sehr aufwendigen Chorkonzert auch der weithin bekannte Internationale. Straelener Orgelherbst seit 21 Jahren durchgeführt werden kann, immer wieder mit Künstlern von absolutem Weltrang, wie Wayne Marshall und Jean-Baptiste Robin. Wir sind Bofrost sehr dankbar für die großartige Unterstützung aller Konzerte der Geistlichen Musik an St. Peter und Paul Straelen.

Quelle: RP online

(zurück nach oben)
Das große Chorkonzert am 17.11.2019

FESTLICHES CHORKONZERT

Wolfgang Amadeus Mozart:
Requiem

Samuel Barber:
Adagio for Strings

Sonntag, 17.11.2019, 19:00 Uhr
Das ChorProjekt an
St. Peter und Paul Straelen

Theresa Nelles, Sopran
Christine Wehler, Alt
Lothar Blum, Tenor 
Thomas Bonni, Bass
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker

Leitung: Otto Maria Krämer

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

Karten:
Vorverkauf 17 Euro/Abendkasse 20 Euro
Fördergesellschaftsmitglieder Vorverkauf 13 Euro/Abendkasse 17 Euro
Schüler und Studenten frei

Vorverkauf bei Op de Hipt, Straelen, Bücher Keuck, Geldern sowie bei den Chormitgliedern

(zurück nach oben)

Chorkonzert am 17.11.2019

Der Vorverkauf zum großen Chorkonzert hat begonnen


Ab sofort sind die Eintrittskarten für das diesjährige große Chorkonzert am 17.11.2019 erhältlich.

Vorverkauf:
Op de Hipt, Straelen, Bücher Keuck, Geldern, sowie bei den Chormitgliedern

Karten:
Vorverkauf 17 Euro/Abendkasse 20 Euro
Fördergesellschaftsmitglieder Vorverkauf 13 Euro/Abendkasse 17 Euro
Schüler und Studenten frei

Rheinische Post vom 24.09.2019

Mit Stefan Engels in den Orgelherbst gestartet

FOTO: Otto Krämer
Foto: Otto Krämer

STRAELEN Zum Auftakt des 21. Internationalen Straelener Orgelherbstes begrüßte Kantor und Organist Otto Maria Krämer den aus Nettetal stammenden und in Charleston (South Carolina/USA) und Leipzig lebenden Professor Stefan Engels.

VON UDO SPELLEKEN

Er hatte gleich zwei neuzeitliche amerikanische Komponisten auf seinem Programm: Pamela Decker, Jahrgang 1955, mit einer „Passacaglia über B.A.C.H.“ aus dem Jahr 2004 und Georg Baker, Jahrgang 1951, mit dem „Pière Grégorienne“ von 2018. Die beeindruckende Passacaglia von Decker ist voller Energie, Intensität, Leidenschaft und Kreativität. Hoch entwickelte, anspruchsvolle Musik, die dem Organisten sowohl konzeptionell als auch technisch einiges abverlangt.

Engels beherrschte die Stockmann-Orgel und ihre Möglichkeiten, gestikulierte auf den Tasten und dominierte die Dissonanzen in den oberen Manualen und in exzellenter Beinarbeit bei verzwickten Läufen im Pedal. So komplex die ineinandergreifenden Linien und die atemberaubenden Doppelpedal-Passagen auch sein mochten, er spielte sie mit souveräner Autorität.

Das „Gregorianische Gebet“ von Georg Baker war dagegen eher unauffällig. Das klassische Pendant einer mittelalterlich poetischen Leidenschaft mit markanten, kontrastierenden architektonischen Strukturen, bestens vom Interpreten ausbalanciert und inszeniert. Eine kraftvolle Performance aus Licht und Schatten, voller Nuancen und Kontrasten. Eine besonders feine, wenn zuweilen auch eigenwillige Registrierung erfuhren die rund 90 Zuhörer in der Partita „Ach, was soll ich Sünder machen“ von Johann Sebastian Bach.

Zehn Variationen rankten sich um das eigentliche, stattliche Thema, das hauptsächlich in den oberen Klängen gespielt wird. Mal lebendig mit interessanten kontrapunktischen Aktivitäten, mal verspielt und verträumt führte der Professor energisch und farbenfroh das Publikum bis hin zur komplexen, glänzenden Coda. Im Mittelpunkt des Konzerts standen abschließend Werke von Sigfrid Karg-Elert, einem deutschen Komponisten, dessen Stil sich im Großen und Ganzen als spätromantisch mit impressionistischen und expressionistischen Einschlägen charakterisieren lässt. Engels gelang es, die Stücke mit einem ungeheuren Klangfarben- und Stimmungsreichtum zu versehen: mächtig beim „Lobe den Herren“, mysthisch bei den „Harmonies du soir“, weich und geschmeidig beim „Ave Maria“. In der „Passacaglia es-moll“ steigerten sich Organist und Instrument in einer schier unermesslichen Virtuosität.

Ein faszinierender Beginn einer anspruchsvollen Konzertreihe mit begeistertem Applaus.

Quelle: RP online

(zurück nach oben)

XXI. Internationaler Straelener Orgelherbst

Sonntag, 22.09.2019, 19:30 Uhr

St. Peter und Paul Straelen

Prof. Stefan Engels, Dallas/USA

Mittwoch, 25.09.2019, 19:30 Uhr

St. Peter und Paul Straelen

Lutz Brenner, Bad Ems/Hochschule für Musik Mainz

Sonntag, 29.09.2019, 19:30 Uhr

St. Peter und Paul Straelen

Wayne Marshall, Konzertorganist und Chefdirigent des WDR-Rundfunkorchesters Köln

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

Im Anschluss an die Konzerte werden im Gemeindehaus einige Köstlichkeiten aus dem Hause bofrost* kredenzt, die Ihren „Hochgenuss für alle Sinne“ noch vervollkommnen lassen!

Einzelne Konzerte:
Abendkasse 12 Euro, Fördergesellschaftsmitglieder 8 Euro
Alle drei Konzerte:
Abendkasse 26 Euro, Fördergesellschaftsmitglieder 18 Euro

(zurück nach oben)
Young Masters-Junge Organisten am 01.05.2019

YOUNG MASTERS - JUNGE ORGANISTEN

Examenskonzert

Mittwoch, 01.05.2019, 19:00 Uhr
St. Peter und Paul Straelen
Dominik Tukaj, Köln

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

(zurück nach oben)
Stummfilm & Orgel am 07.04.2019

Aus Krankheitsgründen muss das Konzert am 07.04.2019 leider ausfallen!

STUMMFILM & ORGEL

'Der müde Tod'

Sonntag, 07.04.2019, 19:00 Uhr
St. Peter und Paul Straelen
Otto Maria Krämer, Orgelimprovisationen

Rheinische Post vom 15.01.2019

Pauken und Trompeten in St. Peter und Paul

TOP Leipig; RP-FOTO: Norbert Prümen
Die vier Musiker des Ensembles „TOP“ aus Leipzig spielten ein schönes Neujahrskonzert in Straelens Pfarrkirche
RP-Foto: Norbert Prümen

STRAELEN In der Pfarrkirche gastierte das Ensemble „TOP“. Die vier Musiker aus Leipzig spielten unter anderem Telemann und Bach.

Von Udo Spelleken

Geich nach der Vorabendmesse hatte das Ensemble „TOP“ Leipzig zu einem festlichen Konzert für zwei Trompeten, Orgel und Pauken in die Pfarrkirche St. Peter und Paul eingeladen. Bereits in der Messe wirkten die vier Musiker aus Sachsen, Kantor Frank Zimpel (Orgel), Alexander Pfeifer (Trompete), Bernd Bartels (Trompete) und Thomas Kaufmann (Pauke), aktiv mit, sodass die meisten Gottesdienstbesucher blieben und neugierig das Neujahrskonzert erwarteten.

Mit der „Ouverture in C nach ‚Dem wir das Heilig itzt mit Freuden lassen klingen‘ BWV 129,5“ und Telemanns „Concerto D-Dur“ eröffnete das Ensemble den festlichen Reigen barocker Musikgeschichte. Sie zelebrierten Bach und Telemann in jedem Satz, auf jeder Note. Während sie Bach mit allergrößter Perfektion und eleganter Klarheit präsentierten und dabei die tief empfundene Ehrlichkeit ihre Interpretationen deutlich kennzeichnete, strahlte Telemann eine durchdringende Wärme aus. Die Solisten boten eine ausgezeichnet timbrierte, klanglich homogen ausgewogene Interpretation, verlässlich in Artikulation und flexibler Plastizität bei den Koloraturen. Ein wunderbar raumgreifendes Klangbild schuf Frank Zimpel beim „Präludium Es-Dur“ von Bach und in der „Suite Gothique“ von Léon Boëllmann, bei der der dritte Satz „Prière à Notre Dame“ und vor allem die finale „Toccata“ durch eine entsprechend wirkungsvolle Registrierung der Stockmann-Orgel beeindruckte.

Ein unterhaltsames Intermezzo war die „Musikalische Schlittenfahrt“, ein Divertimento von Leopold Mozart mit sechs kurzen und prägnanten Sätzen. Einfühlsam thematisierten die vier Solisten die nächtliche Fahrt durch winterlich verschneite Landschaften, die eine junge Dame unternimmt, um zu einem Ball zu gelangen. Alles, was sich an dieser Szenerie in Musik verwandeln ließ, wurde klanglich aufgearbeitet, inklusive Schellengeläut, Hufgetrappel, Peitschenknaller und „das vor Kälte zitternde Frauenzimmer“.

Eine spezielle „Nordlicht“-Fantasie von Jean Sibelius in einer Bearbeitung von Frank Zimpel überzeugte mit glänzender Transparenz und brillanter, unterschiedlichster Ausdrucksfähigkeit der Trompete. Ebenso die Transkription von Zimpel zu Philip Glass‘ String Quartet No. 3 „Mishima“, eine Hommage an das kreative Potential minimalistischer Kammermusik. Hochkompetent, mit individueller Prägung, kantablen Phrasierungen und moderaten Tempi, erlebten die Zuhörer abschließend eine schwelgerisch üppige Klangpracht bei der „Feuerwerksmusik“ HWV 351 Suite D-Dur von Georg Friedrich Händel.

Mit begeistertem Applaus wurden die Gäste aus Leipzig vom Publikum bedacht.

Quelle: RP online

(zurück nach oben)

DAS BESONDERE KONZERT

mit Pauken und Trompeten

Samstag, 12.01.2019, 17:00 Uhr
St. Peter und Paul
Ensemble "TOP Leipzig"

Am Samstag, dem 12. Januar 2019 gastiert das Ensemble TOP Leipzig in der Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Straelen. Ihr Name steht für Trompeten, Orgel und Pauken. Alle interessierten Hörer sind dazu recht herzlich nach Straelen eingeladen. Zuerst um 17:00 Uhr gestaltet das Ensemble die Vorabendmesse musikalisch mit aus und im Anschluss daran beginnt um ca.17:45 Uhr, das festliche Neujahrskonzert.

Das Konzert steht unter dem Motto: „Mit Pauken und Trompeten auf ins neue Jahr.“

Dem Namen des Ensembles entsprechend nehmen Leipziger Komponisten einen großen gebührenden Platz ein. So erklingen unter anderem Werke von Bach, Telemann, Rathgeber und Mendelssohn. Den Schlusspunkt bildet, passend zum Neujahrsgedanken, Händels Feuerwerksmusik.

Ensemble TOP Leipzig

Die Mitglieder des Ensembles sind: der Solotrompeter des MDR Sinfonieorchesters Bernd Bartels (Trompete I), Alexander Pfeifer (Trompete II) aus Leipzig, Bachpreisträger Frank Zimpel (Orgel) und Daniel Schäbe (Pauken). Das Ensemble spielt seit 15 Jahren zusammen und blickt auf ca. 300 deutschlandweite gemeinsame Konzert und Tourneen zurück. Zuletzt erschien 2010 die vielbeachtete CD „SOLI DEO GLORIA“ eingespielt an der Silbermannorgel zu Rötha bei Leipzig.

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

(zurück nach oben)

TROMPETEN  & ORGEL & PAUKEN

Abendmesse & Konzert

Samstag, 12.01.2019, 17:00 Uhr
St. Peter und Paul Straelen
Ensemble "TOP Leipzig" (2 Trompeten, Orgel, Pauken)

Das Ensemble gestaltet musikalisch die Abendmesse. Direkt im Anschluss an die Abendmesse findet ein kleines Konzert statt.

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

(zurück nach oben)

J A H R E S P R O G R A M M   2 0 1 9


Die Planungen für das Jahr 2019 sind abgeschlossen. Über 'Aktuelles Programm' können Sie sich wie gewohnt über die geplanten Konzerte informieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!