PROGRAMM UND VERANSTALTUNGEN 2018


Rheinische Post vom 18.12.2018

Bach-Kantaten mit Beifall belohnt

ChorProjekt 2018; FOTO: Norbert Prümen
Mit zwei berühmten Bach-Kantaten trafen die Sänger und Instrumentalisten in Straelens Pfarrkirche den Geschmack der Zuhörer.
RP-Foto: Norbert Prümen

STRAELEN Beim Konzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Straelen agierten Chor und Solisten in selten zu hörender Dichte und Transparenz. Auch die Instrumentalisten waren von beachtlicher Virtuosität.

Von Udo Spelleken

Immer wieder erstaunt das ambitionierte Chorprojekt an St. Peter und Paul mit hohem musikalischem Anspruch, künstlerischer Überzeugung und einmaligem Klangbild. Zum dritten Advent wurden erstmals mit den Kindern und Jugendlichen des Spatzen- und Jungen Chores in einem festlichen Chorkonzert zwei Kantaten von Johann Sebastian Bach in der Pfarrkirche aufgeführt. Unter der Leitung von Otto Maria Krämer spielten Mitglieder der Duisburger Philharmoniker und sangen ausgewählte Solisten.

Die Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ (BWV 147) komponierte Bach in der heute bekannten Form 1723\. Formal besteht die zehnsätzige Kantate aus zwei Teilen, die jeweils mit einem identischen Chorsatz, einer Choralbearbeitung, abschließen: Am Ende des ersten Teils mit der sechsten Strophe „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ und am Ende des zweiten Teils mit „Jesus bleibet meine Freude“. Krämer präsentierte einen vital federnden, überschwänglich jubilierenden, zugleich auch ausdrucksvollen und gespannten Bach. Die Tempi waren musikalisch schlüssig gewählt und wurden nie in Extreme getrieben. Dadurch erschien die Deutung eher zurückgenommen und von gemäßigter Expressivität.

Diese Gelassenheit ermöglichte es den Akteuren, das musikalische Potenzial der Sätze entspannt und doch aufmerksam auszuloten. Die beeindruckende Solistenriege Ursula Göller (Sopran), Esther Valentin (Mezzosopran), Sebastian Haake (Tenor) und Peter Rembold (Bass) sorgte mit musikalischer Frische und vorbildlicher Textverständlichkeit für lyrische Stimmung. Die Balance von Vokalem und Instrumentalem blieb stets plastisch agil in einem nie enden wollenden Fluss. Selten hat man Solisten und Chor in so einvernehmlichem Ausdruck, mit fast schon instrumentaler Dichte und doch ständiger Transparenz gehört.

Von beachtlicher Virtuosität geprägt war auch der instrumentale Anteil in der bekannten Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (BWV 140). Solo-Violine und Solo-Oboe boten Glanzpunkte fantasievoller, vokal inspirierter Artikulation in den Duetten. Die Duisburger Philharmoniker als exquisites Instrumentalensemble agierten mit größtmöglicher Präzision, kontrollierter Klangentfaltung und einer kleinteilig ausgearbeiteten, überzeugenden Phonetik in einem luftig-aufgeräumten Klangbild mit vorbildlicher Struktur.

Krämer schuf mit seinem Chorprojekt klingende Sphären mit natürlicher, harmonischer Balance, die angenehm erwärmte. Mit nicht enden wollendem Beifall belohnten die Zuhörer die über 100 Akteure im Altarraum. Nach den gemeinsam gesungenen Liedern „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Tochter Zion“ ging es in die frostige Nacht.

Quelle: RP online

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Rheinische Post vom 08.12.2018

„Bach macht’s möglich“ in Straelen

STRAELEN Wie das Chorprojekt sich auf das große Kantatenkonzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul vorbereitet.

Von Yvonne Theunissen

ChorProjekt 2018; FOTO: Heinz Spütz
Das ChorProjekt 2018 an St. Peter und Paul Straelen
RP-Foto: Heinz Spütz

Es war richtig voll im Gemeindehaus von St. Peter und Paul. Mit einer ersten Probe gemeinsam mit dem Jungen Chor und dem Spatzenchor bereitete sich das Chorprojekt unter der Leitung von Kantor Otto Maria Krämer auf das festliche Chorkonzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Straelen vor. Rund 90 Musiker jeden Alters werden dann die beiden bekannten Kantaten „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (BWV140) und „Herz und Mund und Tat und Leben“ (BWV 147) von Johann Sebastian Bach präsentieren. Ursula Göller (Sopran), Esther Valentin (Mezzosopran), Sebastian Haake (Tenor) und Peter Rembold (Bass) übernehmen die Soli, Mitglieder der Duisburger Philharmoniker die instrumentale Begleitung.

Bei der großen Probe im Gemeindehaus, herrschte motivierte und freudige Stimmung. Christian Werner, Pfarrer der evangelischen Gemeinde und Sänger im Chorprojekt, gab eine kurze Einführung in die beiden Kantaten und bezeichnete sie als „gottgeschenkte Musik“. Er betonte auch den ökumenischen Aspekt: Katholische und evangelische Christen sängen gemeinsam in einer katholischen Kirche Musik des größten evangelischen Komponisten Johann Sebastian Bach.

Während viele der erwachsenen Chormitglieder schon „alte Hasen“ bei Auftritten sind, ist das anstehende Chorkonzert für die Kinder und Jugendlichen absolutes Neuland. Kantor Krämer sagte begeistert: „Bach macht’s möglich. Die Literatur ist so geschaffen, dass Kinder und Erwachsene zusammen eine festliche Aufführung von Barockmusik gestalten können. Ich bin auf die Kinder und Jugendlichen sehr stolz, dass sie das mit durchziehen. Das wird für alle unvergesslich.“ Viele modernere Lieder würden auf die großen Höhen verzichten, gerade Kinder könnten diese mit ihren Stimmen aber gut erreichen: „Wenn man sich ein bisschen anstrengt, bekommt man ein tolles Ergebnis.“

Bei der Probe freuten sich die Kinder mit strahlenden Augen, dabei zu sein. Die achtjährige Marleen erklärte: „Es ist so toll, dass wir mit den Großen mitmachen dürfen. Ich freue mich total auf das Konzert.“ Und da ist sie sicher nicht die Einzige. Pfarrer Werner lud ein: „Erleben Sie es mit. Versäumen Sie nicht das Besondere, das nur ein paar Meter oder Kilometer von Ihrem Zuhause stattfindet. Welch eine Chance: Bach hören!“

Und dann noch einige der bekanntesten Melodien, die dieser berühmte Komponist zu Papier gebracht hat. Es erklingen unter anderem die eindrucksvollen Choräle „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, „Gloria sei dir gesungen“ und „Jesus bleibet meine Freude“.

Kantor Krämer ist nicht nur froh über das generationenübergreifende Chorprojekt. Er ist nicht zuletzt aber auch dankbar für die finanzielle Unterstützung der Kultur in St. Peter und Paul. „Ohne die Unterstützung der Firma Bofrost als Hauptsponsor wäre ein derartiges Konzert in Straelen nicht möglich“ betont er. Bevor er sich wieder der Probe mit 90 Sängern zuwendet.

Quelle: RP online

alle Fotos:
Heinz Spütz
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Chorkonzert am 16.12.2018

Der Vorverkauf zum großen Kantatenkonzert hat begonnen


Ab sofort sind die Eintrittskarten für das diesjährige große Kantatenkonzert am 16.12.2018 erhältlich.

Vorverkauf:
Op de Hipt, Straelen, Bücher Keuck, Geldern, sowie bei den Chormitgliedern

Karten:
Vorverkauf 17 Euro/Abendkasse 20 Euro
Fördergesellschaftsmitglieder Vorverkauf 13 Euro/Abendkasse 17 Euro
Schüler und Studenten frei

Großes Kantatenkonzert

Johann Sebastian Bach:
Kantate 'Herz und Mund und Tat und Leben',
BWV 147
und
Kantate 'Wachet auf, ruft uns die Stimme',
BWV 140

Sonntag, 16.12.2018, 19:00 Uhr
Das ChorProjekt an
St. Peter und Paul Straelen

Mitglieder des Spatzenchores und des
Jungen Chores an St. Peter und Paul

Solisten und Mitglieder der
Duisburger Philharmoniker

Leitung: Otto Maria Krämer

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

Karten:
Vorverkauf 17 Euro/Abendkasse 20 Euro
Fördergesellschaftsmitglieder Vorverkauf 13 Euro/Abendkasse 17 Euro
Schüler und Studenten frei

Vorverkauf bei Op de Hipt, Straelen, Bücher Keuck, Geldern sowie bei den Chormitgliedern

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Rheinische Post vom 25.09.2018

Englischer Auftakt für den 20. Orgelherbst

FOTO: Otto M. Krämer
Foto: Otto M. Krämer

STRAELEN Richard Brasier spielte ein „Programm à la Brexit“, das augenzwinkernd auf Großbritannien schaute.

VON UDO SPELLEKEN

Mit dem englischen Organisten Richard Brasier aus London wurde der 20. Internationale Orgelherbst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul eröffnet. Kantor und Organist Otto M. Krämer freute sich über den guten Besuch und gab Erläuterungen zu dem „Programm à la Brexit“, das augenzwinkernd auf Großbritannien schaute.

Als Reminiszenz an die Monarchie und ehemalige Supermacht begann der 30-Jährige mit dem „Imperial March“ Op. 32 von Sir Edward Elgar, der 1897 anlässlich des diamantenen Jubiläums von Queen Victoria entstand. Ruhig und edel wurde das Werk auf eine lebendige, festliche Weise entwickelt. Geradlinigkeit und Klarheit der Linie zeichneten das Spiel aus. Dem ruhigen und fast zögerlich einsetzenden Beginn des Stückes, gefolgt von einem schwermütigen zweiten Thema, verlieh Brasier einen nostalgisch-liebevollen Ausdruck und ging damit majestätischem Überschwang aus dem Wege.

Unter dem Titel „The trading of ideas“ war ein Volkslied des britischen Komponisten Percy William Whitlock zu hören, das die charakteristische Einfachheit und Aufrichtigkeit des Autors einfing. Hier zeigte sich die Fähigkeit des Organisten in einem genialen Umgang mit den Ressourcen der Stockmann-Orgel, ein instinktives Gespür für Farbe und Klang zu entwickeln. Sein Stil wirkte persönlich und intim, das Stück charmant und melodiös.

Mit strahlenden Klängen eröffnete Brasier die „Rhapsody No.3 cis moll“ Op. 17 von Herbert Howells unter dem Motto „The torment of war“ (Die Qualen des Krieges). Über einem Orgelpunkt ertönten chromatische Leitern, über einem dunklen Bass blühten Melodiefragmente auf. Zarte Rufe erhielten Antwort wie aus einer fernen Unterwelt. Nach einem vulkanischen Feuer stiegen über der mächtigen Tiefe triumphierende Höhen auf. Entstanden ist diese Komposition in einer Nacht im Ersten Weltkrieg, während eines Bombenangriffes durch deutsche Zeppeline in New York.

Vom „berühmten Immigranten“ Georg Friederich Händel stammten die lustvollen Stücke der „Voluntary on a Flight of Angels“, die Brasier an der Chororgel spielte. Zum Abschluss stand als „Personal reflection“ die „Sonata zum 94. Psalm“ von Julius Reubke auf dem Programm. Sie gilt als einer der Höhepunkte des romantischen Orgelrepertoires und erfordert einen sehr individuellen, durch eine fortschrittliche Pedaltechnik geprägten, einfallsreichen Umgang mit allen Abteilungen der Orgel. Die harmonische Sprache dieser von Liszt inspirierten Musik ist mit ihren Modulationen und Vorhalten teilweise sehr kühn. Dennoch gelang es dem Künstler die übereinander getürmten Klangschichten freizulegen und gegeneinander abzugrenzen. Ein gehaltvoller und emotional beschaulicher Einstieg in den Orgelherbst.

Quelle: RP online

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XX. Internationaler Straelener Orgelherbst

Sonntag, 23.09.2018, 19:30 Uhr

Richard Brasier, Upminster/London

 

Mittwoch, 26.09.2018, 19:30 Uhr

Prof. Thierry Mechler, Strasbourg/Köln

 

Sonntag, 30.09.2018, 19:30 Uhr

Prof. Johannes Geffert, Köln

 

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

Im Anschluss an die Konzerte werden im Gemeindehaus einige Köstlichkeiten aus dem Hause bofrost* kredenzt, die Ihren „Hochgenuss für alle Sinne“ noch vervollkommnen lassen!

Einzelne Konzerte:
Abendkasse 12 Euro, Fördergesellschaftsmitglieder 8 Euro
Alle drei Konzerte:
Abendkasse 26 Euro, Fördergesellschaftsmitglieder 18 Euro

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Wandelkonzert

GESANG & ORGEL

Wandelkonzert

Sonntag, 24.06.2018, 19.00 Uhr
St. Peter und Paul und
Gemeindehaus Straelen
Charlotte Langer,  Straelen, Mezzosopran
Philipp Dieser, Wankum, Orgel und Flügel

Karten (Abendkasse):
8 Euro // Fördergesellschaftsmitglieder 5 Euro
Kinder und Jugendliche bis 21 frei!

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

In der Reihe "Geistliche Musik an St. Peter und Paul Straelen" findet am Sonntag, den 24.Juni 2018 um 19.00 Uhr besonderes Konzert statt. Charlotte Langner, Mezzosopran und Philipp Dieser, Orgel und Klavier, gestalten an diesem Abend ihr erstes Konzert als Solisten und als Begleiter. Beginnen wird der 17 jährige Organist Philipp Dieser auf der großen Stockmann-Orgel in der Pfarrkirche. Er spielt Werke von J.S. Bach, Flor Peeters und Franz Liszt am mobilen Orgel-Spieltisch, welcher das Orgelspiel für die Zuhörer unvergleichlich werden lässt. Der Klangraum St. Peter und Paul wird so völlig neu auch visuell erlebbar, vor allem für Jugendliche ein besonderes, neues Erlebnis von „Kirche“. Danach geht es dann ins Gemeindehaus, wo die beiden Jungkünstler zusammen ihr erfolgreiches Programm vom Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ darbieten werden. Charlotte Langner, 16 Jahre alt, singt dann, begleitet von Philipp Dieser am Kawai-Flügel, Werke von Mozart, Schubert, Schumann, Wolf und Rodrigo.

Charlotte_Philipp

Beide sind musikalisch schon sehr aktiv, Philipp ist als langjähriger Schüler von Kantor Otto M. Krämer schon seit Jahren zuverlässiger Organist in Straelen und Umgebung, hat das C-Examen schon als 15-jähriger absolviert und ist damit einer der jüngsten Absolventen dieser Ausbildung überhaupt. Charlotte Langner ist seit vielen Jahren in der Gesangsausbildung und wird sich aufgrund der Erfolge in den Wettbewerben jetzt auf ein Jungstudium vorbereiten. Ihrem Berufswunsch Opernsängerin wird sie bald ein Stück näher kommen, übernimmt sie in Krefeld doch in der nächsten Saison die Rolle des Zweiten Knaben in Mozarts „Zauberflöte“.

Beide können sich nach dem Wettbewerb in Lübeck jetzt Bundepreisträger „Jugend musiziert“ nennen, eine seltene Auszeichnung!

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Das ChorProjekt 2018


Das ChorProjekt 2018 startet ab Mai 2018 mit den Proben für das Große Kantatenkonzert am 16.12.2018. Diesmal stehen zwei bekannte Kantaten von Johann Sebastian Bach auf dem Programm: "Herz und Mund und Tat und Leben", BWV 147, und "Wachet auf", BWV 140.

Weitere Informationen zum ChorProjekt:  'Das ChorProjekt 2018'.

Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich ab sofort per E-Mail bei Otto Krämer (otto.m.kraemer@gmail.com) anmelden.

Chorkonzert am 10.12.2017

STUMMFILM & ORGEL

'Faust' - Eine deutsche Volkssage

Sonntag, 18.03.2018, 19:00 Uhr
St. Peter und Paul Straelen
Otto Maria Krämer, Orgelimprovisationen

Es gibt wieder einen Stummfilm in der Kirche zu sehen!  Faust – eine deutsche Volkssage war der letzte Film, den Friedrich Wilhelm Murnau in Deutschland drehte, bevor der berühmte Stummfilm-Regisseur nach Hollywood ging. In der Hauptrolle brilliert Emil Jennings. Bei der Uraufführung 1926 in Berlin spielte das Orchester der UFA Motive von Richard Wagner und Richard Strauß. Im Laufe der Jahre gab es weitere Filmmusiken für den Faust.  Lassen Sie sich überraschen, wie Otto Krämer an der Orgel die Charaktere und Szenen begleitet – wie immer  virtuos improvisiert und ohne Notenvorlage. Die Vorstellung dauert ca. 90 min. Es verspricht eine kurzweilige Vorführung zu werden, in der Filmhandlung und Musik zu Herzen gehen.

Handlung

(Quelle: Wikipedia)

Erzengel Michael und Mephisto schließen einen Pakt, nach dem Mephisto die Erde gehören würde, wenn es ihm gelingt, die Seele des Gelehrten Faust zu erringen.

Als in der Stadt die Pest ausbricht, findet Faust kein Mittel gegen die Seuche. In seiner Verzweiflung ruft er die bösen Geister an. Mephisto, der selbst die Pest entfacht hat, erscheint und bietet ihm seine Hilfe an. Faust lässt sich auf einen Vertrag - zunächst für einen Probetag - ein, indem er als Gegenleistung Mephisto seine Seele verspricht. Es gelingt Faust, einen Pestkranken zu heilen. Doch eine weitere Heilung kann er nicht vollbringen, weil die Kranke ein Kreuz in der Hand hält. Die Menge will Faust steinigen, er rettet sich in sein Studierzimmer.

Mephisto macht ihm jetzt das Ideal der Jugend schmackhaft und Faust wieder jung. Beide ziehen an den Hof von Parma, wo Faust die Herzogin von ihrem Hochzeitsfest weg verführt. Während Faust die Herzogin in Armen hält, ist der Probetag abgelaufen, und Mephisto nötigt Faust die ewige Geltung ihres Pakts ab.

Faust ist vom Rausch des jugendlichen Lebens nicht zufriedenzustellen, es zieht ihn zurück in seine Heimat. Dort begegnet er an der Kirche Gretchen und verliebt sich in sie. Mephistos Tricks verhelfen Faust zunächst zum Zusammentreffen mit Gretchen in Marthe Schwerdtleins Garten - mit letzterer „vergnügt“ sich Mephisto. Gretchen gewährt Faust schließlich Zugang zu ihrer Kammer. Mephisto sorgt für Entdeckung des Liebespaars. Er lässt durch einen Wind die Mutter erwachen und lockt Gretchens Bruder Valentin aus dem Wirtshaus nach Hause. Die Mutter entdeckt das Paar im Bett, Valentin stellt Faust auf der Flucht zum Kampf. Mephisto tötet Valentin heimtückisch, ruft den Mord aus und zwingt damit Faust zur sofortigen Flucht.

Gretchen wird als Dirne an den Pranger gestellt und ist eine Ausgestoßene. Im Winter bringt sie ein Kind von Faust zur Welt, das erfrieren muss, da niemand Mutter und Kind Einlass gewährt. Sie wird als Kindsmörderin zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Ein Hilfeschrei Gretchens dringt zu Faust, er eilt zur Todgeweihten. Noch auf dem Weg verflucht er die Jugend angesichts Gretchens Tragödie, woraufhin Mephisto ihm sein altes Aussehen zurückgibt. Erst auf dem brennenden Scheiterhaufen erkennt Gretchen ihren Faust in dem alten Mann. Sie sterben beide und fahren auf in den Himmel.

Mephisto hat seine Wette mit dem Erzengel verloren, da er besiegt wurde durch eine Macht, die er nicht kennt: Liebe!

Karten (Abendkasse):
12 Euro // Fördergesellschaftsmitglieder 8 Euro

Die Konzertreihe wird freundlich unterstützt von der Firma bofrost* in Straelen.

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Jahresprogramm 2018


Ab sofort steht Ihnen das Jahresprogramm für 2018 unter der Rubrik 'Aktuelles Programm' zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Konzertbesuch.